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"Aktion Noteingang" gegen Rassismus und Diskriminierung

Bereits zu Beginn dieses Jahres haben wir den Kooperationsvertrag zur „Aktion Noteingang“ mit dem Paritätischen unterzeichnet. Damit erhalten Menschen in Notsituationen nun auch Schutz und Beratung in unseren Bussen. Anhand eines Aufklebers kennzeichnen Organisationen und Betriebe, dass ihre Mitarbeitenden diskriminierende Äußerungen und Verhaltensweisen nicht hinnehmen und potenzielle Opfer schützen möchten. Um die Aufmerksamkeit auf dieses Projekt zu erhöhen, haben wir zudem zwei Fahrzeuge zur Heckbeklebung zur Verfügung gestellt.
„Wir alle sind aufgerufen, Zivilcourage zu zeigen, um Diskriminierung, Rassismus und Gewalt entgegen zu wirken, wir werden Unterstützung leisten, wenn jemand Angst hat und eingeschüchtert Schutz bei uns sucht. Wir zeigen Mitgefühl und Verständnis und vermitteln ein Gefühl für Sicherheit. Wir begleiten Hilfesuchende ein Stück weit in ihrer Not, kümmern uns auch um ärztliche Hilfe oder rufen die Polizei, wenn es erforderlich ist.“ Unsere Busfahrerinnen und Busfahrer sind für diese Aufgaben bestens geeignet, denn die Fahrgäste kennen sie und vertrauen ihnen. Im Rahmen des Projekts des Paritätischen sollen unsere Mitarbeitenden für diese Aufgaben zusätzlich gestärkt werden.
Das Konzept für die „Aktion Noteingang“ wurde 2018 vom Bildungsmanagement der Zuwanderungsagentur der Stadt Celle und der AWO entwickelt und wird seitdem aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben“ gefördert. Seit 2019 setzt der Paritätische als verantwortlicher Träger neue Akzente und führt die Aktion mit dem gerade an den Start gegangenen Folgeprojekt „Extremismus im Unternehmen – vorbeugen, erkennen, handeln“ fort. Mehr Informationen unter http://www.noteingang-celle.de/.